Wieso, weshalb, warum?

Unsere Mission ist es, das Selbstbewusstsein behinderter Menschen zu stärken, indem wir sie sichtbar machen. Deshalb sprechen wir auf Augenhöhe – behindert zu behindert – ohne Scheu über vermeintliche Tabus.

So brechen wir Klischees und Schubladendenken.
So machen wir die Welt, Stück für Stück, ein kleines bisschen besser.

Denn wir sind nicht wenige und nicht „die Minderheit“. Alleine in Deutschland leben 7,8 Millionen Menschen mit Behinderung. Auf der ganzen Welt sind es sogar eine Milliarde! Warum gibt es dann trotzdem kein Wir-Gefühl, keine globale Community unter den behinderten Menschen? René will das ändern und hat engagierte Unterstützer ins Mutanten-Team geholt. Auf der Suche nach Zugehörigkeit zieht er los, besucht die anderen Krüppel, Blindos, Spacken und Psychos – zu sehen bei YouTube.

Nur ein Merkmal von vielen

René selbst wurde mit dem sogenannten Poland-Syndrom geboren. Außerdem ist sein rechter Arm nicht voll ausgebildet, genauso wie seine Schulter- und Brustmuskulatur. Er sieht seine Behinderung als einen selbstverständlicher Teil seines Lebens und plädiert dafür „locker durch die Hose zu atmen“. Die Behinderung sei schließlich „nur ein Merkmal von ganz vielen, die mich ausmachen“.

Bereits während seiner Schulzeit engagierte sich René in der Jugendpresse, leitete eine Jugendradio-Redaktion und organisierte Veranstaltungen mit bis zu 120 Teilnehmern. Während seiner Arbeit als Vorstand eines Selbsthilfevereins für Menschen mit Hand- und Armfehlbildungen entdeckte er seine Fähigkeit, Menschen mit Behinderung dazu zu motivieren in die Offensive zu gehen: Für ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben voller Stolz.

Ausgezeichnet

Seit seiner Ausbildung zum Mediengestalter Bild/Ton, arbeitet er als Cutter und Grafiker in Hamburg. Filme, die René geschnitten hat gewannen u. a.

  • German Paralympic Media Award
  • Helmut-Schmidt-Journalistenpreis
  • State-Street-Sonderpreis für Multimedia
  • Georg von Holtzbrinck-Preis

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